Kinderzimmer Styling

Vor einiger Zeit hatte mich eine Freundin gefragt, ob ich ihr Kinderzimmer ein wenig aufpimpen könne. Ihre zwei Mädels würden sich ein Kinderzimmer teilen und seien mittlerweilen aus den Möbeln und der Deko "herausgewachsen". Viel Pink lautete damals das Motto. Davon wollte sie los kommen. Ruhiger und erwachsener solle das neue Kinderzimmer werden. Ich war begeistert! Und das Budget: "keine Tausenden von Franken bitte". Herausforderung angenommen.



Meine Freundin hat daraufhin ein Baugeschäft aufgesucht und weisse Farbe eingekauft. In liebevoller und aufwändiger Arbeit hat sie alle Möbel weiss gestrichen. Kein Möbelstück wurde neu eingekauft. Ich liebe ja upcycling sehr. Und so viel Fleiss wird meiner Meinung nach am Schluss belohnt.


Als alle Möbel fertig gestrichen waren kam ich in's Spiel. Mein Auto vollgepackt machte ich mich auf den Weg zu ihr und freute mich wahnsinnig auf den Umstyling-Tag. Ich hatte da eine Idee im Kopf und freute mich schon im Vornherein auf das Resultat. Meine kleinste Tochter kam mit und spielte den ganzen Morgen mit der Tochter meiner Freundin. Kuchen, Kaffee und Guetzli gab es auch - die perfekte Gastgeberin.


Sie hat sich Grautöne gewünscht - übrigens in vielen Köpfen der Schweizer ein no-go im Kinderzimmer. Ich verstehe das oft nicht: grau ist eine wundervolle Farbe. Ruhig, dezent, nicht um Aufmerksamkeit buhlend. Eine perfekte Basis also. Und für Jungs und Mädchen gleichermassen geeignet.



Im neuen Kinderzimmer kombinierte ich viel Weiss, Grau und Altrosa. Farbtupfer wie die Regenbogen und die Lichtkette sollten ein eye-catcher werden. Mein persönlicher Tipp: lieber eine dezente Bettwäsche wählen. Die Bettwäsche darf durchaus auch Blumenmuster wie beispielsweise bei einer meiner Lieblingslabels Garbo and Friends zeigen, von einem Mickey Mouse oder Elsa Muster rate ich aber eher ab. Natürlich ist das alles absolut Geschmacksache.



In der Schreibtischecke haben zwei wundervolle alte Stühle ihren Platz gefunden und die kleine Kuschelecke mit dem Baldachin dient fortan als Leseplatz für die beiden grossen Mädels. Ich liebe die Kombination aus alt und neu - werft alte Dinge nicht einfach weg. Manch ein Stück sieht total klasse aus, wenn es neu aufbereitet wird. Auch wenn bei vielen Innendekorateuren Ikea etwas verpönt ist, ich kaufe für meine Kunden und auch für mich privat gerne dort ein. Wie die Stiftehalter auf dem Schreibtisch - eigentlich ein Badezimmerprodukt, aber perfekt anders verwertet.



Zum Schluss, als das alles fertig dekoriert war, durften die beiden Bewohnerinnen ihr neues Zimmer begutachten. Sie waren begeistert. Und sie waren stolz. Also alles richtig gemacht :-)


Eure Manuela




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